Praslin, La Digue & Mahé – mein Traum von den Seychellen
- Michaela

- 3. Jan.
- 19 Min. Lesezeit
Im November habe ich euch versprochen, von meinem Inselhopping-Abenteuer zu erzählen. Jetzt ist es soweit: Praslin, La Digue und Mahé haben mich verzaubert, jede Insel auf ihre ganz eigene Weise. Hier kommt mein Reisebericht, voller türkisfarbener Buchten, tropischer Eindrücke und leiser Momente unter Palmen.

Die Seychellen sind für mich seit langem ein Traumziel, genährt durch unzählige Reisedokumentationen und Bilder von Stränden, die wie aus einer anderen Welt wirken. Besonders die imposanten Granitfelsen, die sich an vielen Küsten erheben, hatten sich tief in meiner Vorstellung verankert. Ich habe mir türkisfarbenes Wasser, puderzuckerweißen Sand und diese einzigartigen Felsformationen erhofft und genau das durfte ich erleben.
Schon rund elf Monate vor meinem Abflug begann ich mit der Planung. Mir war wichtig, die Reise gründlich vorzubereiten: sollte ich alles selbst organisieren oder einzelne Bausteine über einen Veranstalter buchen? Am Ende entschied ich mich, Flug, Unterkünfte und Transfers zwischen den Inseln eigenständig zusammenzustellen. Eine Entscheidung, die sich als richtig erwies.
Die Route stand früh fest: zuerst sollte es nach Praslin gehen, dann nach La Digue und schließlich am Ende Mahé. Praktische Gründe gaben den Ausschlag, denn von Mahé aus ging auch mein Rückflug. Wer möchte, kann die Reihenfolge natürlich variieren. Die Fähren der CatCocos verkehren zuverlässig und pünktlich, sodass selbst ein später Rückflug problemlos mit einer Anreise am selben Tag von Praslin oder La Digue kombiniert werden könnte. Für mich persönlich wäre das zu hektisch gewesen, doch die Möglichkeit besteht.
Nach den ersten Eindrücken auf Mahé ging es für mich weiter zum eigentlichen Beginn des Inselhoppings: Praslin. Vom Fährhafen an der Flamboyant Avenue, nur etwa 15 Minuten mit dem Taxi vom Flughafen entfernt, brachte mich Cat Cocos in rund 75 Minuten über das Meer.
Mahé verabschiedete mich noch mit reichlich Regen, doch je näher ich Praslin kam, desto mehr lichtete sich der Himmel. Die Sonne brach durch die Wolken, als wollte sie mich persönlich willkommen heißen. Ein Moment, der sofort das Gefühl vermittelte: Jetzt beginnt mein Abenteuer.

Ich nahm meinen Mietwagen in Empfang und düste zu meiner Unterkunft Chez Bea Luxury Villas. Ein Mietwagen ist natürlich kein Muss, denn auf Praslin verkehren Busse. Mir persönlich war es aber komfortabler, ein eigenes Transportmittel zu haben, um nicht von den örtlichen Bussen abhängig zu sein. Wenn du allerdings mit Budget unterwegs bist, sind die Busse eine deutlich günstigere Alternative zum Mietwagen, der mit etwa 40 Euro pro Tag zu Buche schlägt. Ein Einzelfahrschein mit dem Bus hingegen kostet etwa 10-12 Rupies, das ist weniger als ein Euro und man kann fahren, wohin man möchte.
Nachdem ich angekommen war, fuhr ich zunächst einkaufen, um mir einen kleinen Vorrat an Getränken und Snacks für die nächsten Tage anzulegen. In der Unterkunft packte ich in Ruhe aus und ließ den ersten Inselmoment auf mich wirken. Schon auf dem Weg von der Fährstation zu Chez Bea war mir ein kleines Festival aufgefallen: bunte Stände, Musik, Menschen, die ausgelassen tanzten. Ich nahm mir sofort vor, später am Tag noch einmal vorbeizuschauen, um direkt in das echte Inselleben einzutauchen und den Alltag der Einheimischen mitzuerleben.
Da die Neugier größer war als die Müdigkeit, setzte ich mich anschließend wieder ins Auto und fuhr die Küste ein Stück weiter entlang. So landete ich an zwei Stränden, die mir einen ersten, ganz ruhigen Eindruck von Praslins Norden gaben: Anse Possession und Anse Gouvernement. Beide liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt, wirken aber völlig unterschiedlich: die eine weit und sanft, die andere schmal und fast unberührt. Es war der perfekte kleine Abstecher, um den Kopf freizubekommen und langsam im Inseltempo anzukommen.
Anse Gouvernemente - schmal, wild und fast menschenleer
Die Anse Gouvernement liegt etwas versteckt an der Nordostküste. Eine schmale, ruhige Bucht, eingerahmt von üppigem Grün und den typischen Granitfelsen, die aussehen, als hätte die Natur sie mit Bedacht platziert. Infrastruktur gibt es hier keine – keine Liegen, keine Restaurants, aber eine kleine urige Beachbar "Cabana Beachbar", in der manchmal frisch gefangener Fisch auf dem Grill landet.
Zum Schwimmen ist sie nur bedingt geeignet: Der Untergrund ist stellenweise steinig und je nach Tageszeit können die Wellen kräftiger werden. Dafür ist sie ein wunderbarer Ort zum Sonnenbaden, Durchatmen und ersten Ankommen auf der Insel.
Anse Possession - weit, seicht und mit Blick auf Curieuse
Nur wenige Minuten weiter öffnet sich die Anse Possession, eine langgezogene, helle Bucht mit ruhigem, seichtem Wasser. Der Blick hinüber nach Curieuse Island verleiht der Szenerie etwas Weites und Offenes.
Hier lässt es sich schwimmen und entspannt schnorcheln, vor allem entlang der Felsbereiche. Die Atmosphäre ist friedlich, fast meditativ und somit ein schöner Kontrast zu den bekannteren Stränden der Insel. Direkt am Strand gibt es keine Infrastruktur, aber etwas zurückversetzt an der Straße findet man kleine lokale Bars, in denen man sich erfrischen kann.
Mit einem letzten Blick in den warmen Abendhimmel wusste ich: Morgen würde ich Praslin zum ersten Mal richtig entdecken und genau darauf freute ich mich.
Der neue Tag begann mit genau dem Gefühl, das ich mir erhofft hatte: Ich war angekommen. Die Müdigkeit der Anreise war verflogen, und stattdessen machte sich eine leise, angenehme Neugier breit. Dieses Kribbeln, das man spürt, wenn ein Tag voller Entdeckungen vor einem liegt.
So machte ich mich am Morgen auf den Weg zu zwei weiteren Buchten im Norden, die oft übersehen werden, aber genau deshalb ihren ganz eigenen Zauber haben: Anse Boudin und Anse Takamaka. Beide liegen entlang der Küstenstraße, eingebettet zwischen üppigem Grün und dem sanften Blau des Indischen Ozeans, und bilden den perfekten Auftakt für meinen ersten richtigen Erkundungstag auf Praslin.
Die Anse Boudin liegt direkt an der Küstenstraße und wirkt mit ihrem langen, hellen Sandstreifen angenehm unaufgeregt und lokal. Das Wasser ist meist ruhig und seicht, sodass sich die Bucht gut zum Baden und entspannten Schwimmen eignet. Schnorcheln ist möglich, vor allem an den Felsbereichen, auch wenn die Sichtverhältnisse je nach Tageszeit variieren können.
Die Anse Takamaka ist eine kleine, schattige Bucht, die von Takamaka-Bäumen eingerahmt wird und dadurch eine besonders gemütliche Atmosphäre hat. Das Wasser ist klar und ruhig, ideal zum Schwimmen und für kurze Schnorchelausflüge entlang der Felsen. Durch ihre geschützte Lage wirkt die Bucht oft wie ein kleiner Rückzugsort.
Nach dem ruhigen Vormittag an den beiden kleinen Stränden ging es weiter zur Anse Lazio, einem der berühmtesten Strände der Seychellen. Und obwohl man ihn schon tausendmal auf Fotos gesehen hat, trifft einen der Anblick in echt immer wieder neu: das klare Türkis, die mächtigen Granitblöcke, die geschwungenen Palmen. Ein Strand, der sich anfühlt wie ein Versprechen.
Die Badebedingungen sind meist hervorragend. Das Wasser fällt relativ schnell ab, bleibt aber klar und einladend. Schwimmen, Schnorcheln, Treibenlassen. Dies alles ist hier möglich, solange du die Strömung im Blick behälst.
Essen, Parken & kleine Annehmlichkeiten
Rund um die Anse Lazio gibt es mehrere Lokale. Ich selbst war im Mabuya und kann die schlechten Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen. Das Essen war geschmacklich gut, die Portion ausreichend groß. Neben dem Lokal ist noch ein leckeres Take Away, das ich empfehlen kann.
Auch das Parken ist unkompliziert: vorne am Haupteingang möglich oder weiter hinten beim Le Chevalier (beides 100 Rupien Parkgebühr; beim Chevalier wird diese Gebühr auf der Rechnung verrechnet).
Am Nachmittag stehen am vorderen Parkplatz Obstverkäufer. Hier kannst du frische Früchte sehr günstig erwerben, perfekt für eine kleine Pause zwischen zwei Badegängen.
Liegen & Strandbars
An der Anse Lazio kann man Liegen mieten mit verschiedenen "Paketen": Sonnenliege mit/ohne WLAN und mit/ohne Getränken. Ein kleiner Preisvergleich lohnt sich. Uns hat die Liege mit WLAN ausgereicht, da wir Getränke selbst dabei hatten. Diese Art der Anmietung hat 300 Rupies für zwei Personen gekostet.
Und dann gibt es noch die beiden Strandbars, die den Tag so richtig abrunden und empfehlenswert sind:
Kokoloko Beachbar: hier gehst du rechts entlang des Strandes fast bis zum Ende, du kannst sie nicht verfehlen. Die Bar wirkt charmant, entspannt und ein bisschen verspielt.
Honesty Bar: wenn du links den Strand entlanggehst bis zum Ende, liebevoll, unkompliziert, mit dem typischen Seychellen-Vibe.
Nach meinem entspannten Strandtag an der Anse Lazio stand am nächsten Morgen ein Ausflug an, der für viele zu den schönsten Erlebnissen auf Praslin zählt: die Tour nach Curieuse Island und St. Pierre. Ich möchte gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn dieser Tag - in seinen Bildern - spricht für sich. Falls du aber gezielt Fragen hast zu diesem Ausflug & meinen Erfahrungen, kontaktiere mich gern.
Vielleicht noch das Wichtigste: den Ausflug habe ich bei Surfari-Seychelles via Instagramm reserviert; am Tag selbst hat mich Guide Carlos betreut, der das ganz wunderbar gemacht hat; er spricht neben seiner Muttersprache deutsch und englisch.
Extra-Tipp: nahe der Coco de Mer Boutique gibt es eine Wechselstube, wo du einen super Kurs bekommst und das Allerbeste: keine Gebühren! Schräg gegenüber davon findest du dann noch einen gut sortierten Supermarkt "A One Supermarket".
Nach dem erlebnisreichen Ausflug nach Curieuse und St. Pierre startete ich Tag 4 etwas ruhiger, aber nicht weniger beeindruckend: Ein besonderes Highlight dieses Tages war mein Besuch im Fond Ferdinand Naturreservat. Viele Reisende zieht es ins berühmte Vallée de Mai, doch ich entschied mich bewusst für Fond Ferdinand, nicht nur, weil der Eintritt günstiger ist, sondern auch, weil das Reservat insgesamt ruhiger und liebevoller gepflegt wirkt.
Auf den verschlungenen Pfaden durch den dichten Wald begegnet man der legendären Coco de Mer, deren riesige Früchte zu den Wahrzeichen der Seychellen zählen. Der Aufstieg führt durch üppige Vegetation und endet an einem Aussichtspunkt, der mit einem weiten Blick über Praslin und das türkisfarbene Meer belohnt. Ein Moment, der sich tief einprägt und für sich selbst spricht. Seht selbst ... und bei Fragen melde dich gern bei mir über das Kontaktformular.
Und wenn du wissen möchtest, warum diese Palme und ihre Früchte so legendär sind, kannst du hier ein wenig nachlesen: Informationen zu Coco de Mer.
Tipp: solltest du nach dem Aufstieg im Fond Ferdinand Hunger haben, empfehle ich dir das Restaurant "Villa de Mer" mit Aussicht an der Grand Anse. Auf dem Weg dorthin kommst du auch an der Virgin Oil Factory vorbei. Hier kannst du reingehen, musst du aber nicht. Ich habe es gemacht und war enttäuscht. Aber das entscheidet natürlich jeder für sich selbst. Mich hat die Factory leider nicht abgeholt.
Nach meinem Besuch im Fond Ferdinand und den Eindrücken an der Grand Anse neigte sich meine Zeit auf Praslin langsam dem Ende zu. Für meinen letzten Tag hatte ich mir jedoch noch ein ganz besonderes Bonbon aufgehoben: die Anse Georgette, einer der schönsten und zugleich exklusivsten Strände der Insel.
Da der Zugang über das (Golf-)gelände des Hotels "Constance Lémuria" führt, ist eine vorherige Anmeldung unbedingt notwendig. Die E-Mail Adresse des Hotels lautet: ots@lemuriaresort.com. An der Anse Georgette gibt es einige wenige Liegen zum Anmieten. Achtung: es gibt KEINE Toiletten! Die Natur regelt gegebenenfalls.
Tipp: Wenn du in der Nähe der Anse Georgette bist, lohnt sich auch ein Abstecher an die Anse Kerlan oder die Petite Anse Kerlan. Beides zwei weitere schöne Strände auf Praslin.
Fazit Praslin: Praslin war für mich der perfekte Auftakt. Eine Mischung aus Ruhe, Naturerlebnis und dem ersten Eintauchen in die Welt der Seychellen.
Am nächsten Morgen musste ich zwar keine Segel setzen, aber ich stach trotzdem in See, bereit für La Digue. Eine neue Insel, ein neuer Rhythmus, ein neuer Abschnitt der Reise. Die Bootsfahrt dauerte kaum 15 Minuten, fühlte sich aber an wie ein Sprung in eine andere Welt: eine Insel, kleiner, ruhiger, fast zeitlos, wo Fahrräder die Straßen bestimmen, Granitfelsen wie Kunstwerke wirken und das Leben noch ein Stück gelassener fließt.
Mein erster Tag auf La Digue stand ganz im Zeichen des Ankommens. Ich erkundete die Hauptstraße, schaute, wo es Snacks, Getränke, Lunch und Dinner gibt, und ließ mich einfach treiben. Genau so, wie man es auf dieser kleinen Insel tun sollte.
Am Abend setzte ich mich in die Lo Lans Beach Bar, die zum Le Repaire Hotel gehört, und genoss meinen ersten Sonnenuntergang auf La Digue. Die Bucht war ruhig, das Licht warm, und der Moment fühlte sich an wie ein sanfter Willkommensgruß der Insel.
Glückselig radelte ich, denn auf La Digue bewegt man sich fast ausschließlich mit dem Fahrrad oder zu Fuß, zurück zu meiner Unterkunft und ließ meine Gedanken wie kleine Papierboote über die Wellen des Tages treiben.
Der nächste Tag sollte eines meiner absoluten Highlights werden. Am Morgen besuchte ich den L’Union Estate Park mit seiner Vanilleplantage, dem Giant Rock und den gemütlich grasenden Riesenschildkröten. Ein Ort, der Geschichte, Natur und Ruhe auf eine ganz eigene Weise verbindet.
Am Nachmittag startete meine Kajaktour mit Crystal Water Tours in transparenten Kajaks, durch die man direkt in die Unterwasserwelt blicken kann. Die Route führte vorbei an einem der schönsten Strände der Welt, der Anse Source d’Argent, weiter bis zur Anse Pierrot, wo 1988 Teile von Robinson Crusoe gedreht wurden.
Mein Guide Tara machte einen fantastischen Job: Er erklärte die Unterwasserwelt, die Korallen, die Formen und Entstehung der Granitfelsen und sprach über den Schutz der Meere. Ich habe es als sehr informativ, leidenschaftlich und mit spürbarer Verbundenheit zur Natur wahrgenommen.
Nach 3,5 Stunden auf dem Wasser endete die Tour wieder an der Anse Source d’Argent genau im richtigen Moment, um einen atemberaubenden Sonnenuntergang zu erleben.
Den Abend ließ ich schließlich auf einem kleinen Festival ausklingen: bunte Stände, eine Bühne mit Live‑Performances, gutem kreolisches Essen und ein paar warmen Regentropfen, die den Moment nur noch echter machten.
Nach dem Tag auf dem Wasser, an dem ich mit Crystal Waters die Küste aus einer völlig neuen Perspektive erlebt hatte, fühlte sich der nächste Morgen wie ein kleiner Neustart an. Die Arme noch ein bisschen müde vom Paddeln, aber der Kopf voller Leichtigkeit, machte ich mich auf den Weg hinein in die wilde Ostküste von La Digue. Die Wanderung von der Grand Anse über die Petite Anse bis zur Anse Cocos wartete schon darauf, ein ganz anderes Kapitel dieser Insel zu zeigen.
Diese Wanderung auf La Digue gehört zu den Wegen, die man nicht einfach geht, Man muss sie erleben. Sie beginnt an der Grand Anse, einem Strand, der mit seiner Weite und der kraftvollen Brandung sofort beeindruckt. Das Meer zeigt hier seine wilde Seite: wunderschön anzusehen, aber wegen der starken Strömung nicht unbedingt zum Baden geeignet (auch wenn das einige wenige gemacht haben).
Von dort führt ein schmaler Pfad über den ersten Hügel. Der Weg ist abwechslungsreich: sandige Abschnitte, Wurzeln, Felsen, kleine Lichtungen. Immer wieder öffnet sich der Blick auf die Küste und unterwegs kann man mit etwas Glück die kleinen Bewohner der Insel entdecken: bunte Schmetterlinge, flinke Echsen, neugierige Vögel. Es ist ein Weg, der einen dazu bringt, langsamer zu werden und genauer hinzuschauen.

Nach dem Abstieg erreicht man die Petite Anse, eine Bucht, die fast wie eine stille Schwester der Grand Anse wirkt. Hell, weit, wunderschön, aber auch hier ist das Meer oft zu unruhig, um entspannt zu schwimmen. Dafür lädt die Atmosphäre zum Verweilen ein: Füße in den Sand, Blick aufs Wasser, tief durchatmen.
Hinter der Petite Anse beginnt der zweite Anstieg. Der Pfad führt durch tropische Vegetation, begleitet vom Rauschen der Wellen, das zwischen den Bäumen glitzert. Oben angekommen, öffnet sich der Blick auf die Anse Cocos, eine halbmondförmige Bucht, die wirkt, als hätte sie sich ein wenig versteckt, um ihre Ruhe zu bewahren.
Der Abstieg führt direkt zu ihrem natürlichen Pool: ein von Felsen geschützter Bereich, in dem das Wasser ruhig und klar schimmert. Während draußen die Wellen anrollen, kann man hier entspannt ins Wasser gleiten; ein seltener, sicherer Badeplatz an dieser wilden Küste.
Diese Wanderung ist ein kleines Abenteuer, das zeigt, wie vielfältig La Digue ist: rau und sanft, wild und friedlich, voller kleiner Naturmomente und großer Ausblicke. Trage bitte unbedingt festes Schuhwerk!!!
Meinen letzten Tag auf La Digue verbrachte ich an der Anse Severe, einem Ort, der sich anfühlt wie ein leiser Abschiedsgruß der Insel. Die Menschen an der Bikini Bottom Bar empfingen mich mit dieser herzlichen, unaufgeregten Freundlichkeit, die La Digue so besonders macht: ein Lächeln, ein kurzer Plausch, ein Gefühl von „Bleib ruhig noch ein bisschen“.
Und dann waren da Mango und Papaya, die beiden Landschildkröten, die hier genauso selbstverständlich dazugehören wie das Rauschen der Wellen. Es ist ein eigenartiges, fast magisches Gefühl, einfach neben ihnen zu sitzen, ihnen beim gemächlichen Dahingleiten zuzusehen oder ihnen ein Stück Obst hinzuhalten. Wer ein paar Früchte oder etwas Gemüse mitbringt, wird schnell merken, wie sanft und neugierig diese beiden Inselbewohner sind.
Es war ein Nachmittag voller kleiner Momente: Sonne auf der Haut, Stimmen im Hintergrund, das langsame Kauen einer Schildkröte, die sich über ein Stück Obst oder Gemüse freut. Ein Tag, der weniger erzählt als gespürt wird. Und vielleicht war genau das der schönste Abschied: ein stilles, warmes Gefühl, das bleibt, lange nachdem die Fähre am nächsten Morgen Richtung Mahé ablegt.
Weitere Empfehlung für eine Fahrradtour auf La Digue: Strandhopping an die Ost- und Nordküste
Wer Lust auf eine entspannte Küstentour hat, findet auf La Digue eine wunderschöne Strecke voller kleiner Highlights. Die Route führt vorbei an mehreren Stränden, Aussichtspunkten und charmanten Stopps. Perfekt für einen lockeren Tagesausflug mit dem Fahrrad.
Lohnenswerte Stopps entlang der Strecke: -> Anse Fourmis (ruhiges Ende der Straße, tolle Kulisse) -> Anse Banane mit dem bekannten Chez Jules Restaurant und einer großen Landschildkröten, die dir beim Vorbeiradeln vielleicht den Weg versperrt -> Anse Gaulettes (langgezogener, wilder Strandabschnitt) -> die Kunstgalerie George Camille und die -> Anse Patates, ein kleiner, fotogener Strand im Norden und gut zum Erfrischen.
Wichtig zu wissen: Bei der Anse Fourmis endet die Straße. Von dort geht es nur noch zu Fuß weiter bis zur Anse Caiman, wo sogar eine kleine Beachbar auf dich wartet. Ein idealer Ort für eine Pause inmitten der ruhigen Ostküste.
Fazit La Digue:
Was La Digue für mich so besonders gemacht hat, waren die Menschen, denen ich unterwegs immer wieder begegnet bin. Auf einer Insel trifft man sich zufällig, auf der nächsten erkennt man sich wieder und plötzlich fühlt sich die Reise vertrauter an, fast wie ein kleines Gemeinschaftsgefühl zwischen all denen, die zur gleichen Zeit diesen Inselzauber erleben. Diese wiederkehrenden Begegnungen, kurze Gespräche am Wegesrand, ein Lächeln beim Vorbeiradeln oder ein Wiedersehen auf einer anderen Fähre - all das hat La Digue für mich zu einem Ort gemacht, der mich auch menschlich berührt hat.
Nach fünf Tagen auf La Digue, in denen das Leben im Rhythmus der Gezeiten floss und jeder Weg mit dem Fahrrad zu einem kleinen Abenteuer wurde, stellte sich langsam dieses leise Gefühl ein, dass ein neues Kapitel bevorsteht. Die vertrauten Geräusche der Insel, das Klirren der Fahrradketten, das Rauschen der Wellen zwischen den Granitfelsen, begleitete mich noch bis zum Hafen, wo die Fähre bereits wartete.
Mit dem Ablegen verschwand La Digue wie ein Gemälde hinter mit, und vor mir öffnete sich die Aussicht auf Mahé: größer, lebendiger, ein wenig wilder. Die Überfahrt fühlte sich an wie ein Übergang zurück in die Vielfalt der Seychellen, dorthin, wo Regenwaldhänge ins Meer stürzen und kleine Dörfer zwischen den Buchten auftauchen.
Ich ahnte nicht, dass mich auf Mahé ein Strand erwarten würde, der all das noch einmal überstrahlt. Ein Ort von fast unwirklicher Schönheit, verborgen in einer geschützten Bucht: die Petite Anse, mein persönliches Highlight der Insel. Denke daran, dass der Zugang über eine Anmeldung im Four Seasons erfolgt, da sich die Anse dort befindet. Ab dem Zugang zum Gelände läufst du noch etwa gut 15 Minuten auf und ab bis du die atemberaumbe Petite Anse siehst.
Nach der fast unwirklichen Schönheit der Petite Anse führte mich mein Weg weiter zur Anse Soleil, einer Bucht, die auf ihre ganz eigene Art verzaubert. Der Sand ist hier nicht ganz so puderzuckerweiß wie an manch anderem Strand der Seychellen, doch das nimmt ihr nichts von ihrer Ausstrahlung. Im Gegenteil! Die Anse Soleil wirkt warm, golden, einladend und das Wasser schimmert in einem tiefen, klaren Blau.
Direkt am Strand liegen zwei kleine Juwelen, die den Aufenthalt noch angenehmer machen: das THE DECK Restaurant, das mit entspannten Vibes und schönem Blick punktet, und das Restaurant des Beachcomber Hotels, das sich perfekt in die Bucht einfügt. Beide Orte sind freundlich, unkompliziert und genau richtig, um sich eine Pause zu gönnen. Ich konnte es hier wunderbar aushalten zwischen Baden, Schauen, Atmen und einfach Sein. Nur die Parksituation ist ein wenig kniffelig.
Es war ein Nachmittag, der sich wie ein weicher Ausklang anfühlte, bevor der nächste Tag mich in eine ganz andere Welt führen sollte: nach Victoria, hinein in das lebendige Herz von Mahé.
Mein Tag in Victoria begann auf dem Sir Selwyn Selwyn‑Clarke Market, der sich wegen Umbauarbeiten derzeit an einem temporären Standort befindet. Schon beim Ankommen umfing mich dieser typische Mix aus Farben, Düften und Stimmen, der sofort klar macht: Hier schlägt das Herz der Hauptstadt. Zwischen frischem Obst, Gewürzen und kleinen Ständen voller Handwerkskunst fand ich nicht nur Vanille und Vanilletee, sondern auch ein Paar wunderschöner Blumenohrringe, die mich sofort angelächelt haben.
Victoria zeigte sich lebendig, laut, warmherzig und aus jeder Ecke drang Musik, Menschen lachten, riefen, handelten. In den kleinen Geschäften entdeckte ich liebevoll gefertigte Souvenirs, und während ich durch die Straßen schlenderte, besuchte ich den Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Tempel, ließ mich durch die schmalen Gassen treiben und stand schließlich vor dem Clocktower, der wie ein stiller Beobachter über all dem Treiben wacht.
Nach einigen Stunden in dieser lebhaften Atmosphäre spürte ich jedoch das Bedürfnis nach einem Moment der Ruhe. Also machte ich mich auf den Weg entlang der Panoramastraße Richtung Beau Vallon, wo ich den Tag entspannt im Beach Shak ausklingen lassen wollte. Die Fahrt dorthin war schon ein kleines Erlebnis für sich: Ich kam am Carana Beach und am Sunset Beach vorbei, die zwei weitere Strände sind und die eindrücklich zeigen wie vielfältig und wunderschön Mahé ist. Carana Beach mit seinem dramatischen Granit und dem türkisfarbenen Wasser; Sunset Beach, der seinem Namen alle Ehre macht.
Ein Abstecher, der sich ebenfalls lohnt, ist die Takamaka Rum Distillery. Das Anwesen ist weitläufig, grün und voller Geschichte. Man kann ein Tasting machen, die Geräte zur Rumherstellung aus nächster Nähe sehen und verstehen, wie aus Zuckerrohr und Zeit dieser charakteristische Inselrum entsteht. Die Schildkröten, die früher dort lebten, wurden inzwischen umgesiedelt. Zum Glück, denn ihr Gehege war viel zu klein. Heute wirkt das Gelände freier, ruhiger, stimmiger.
Meinen letzten Tag auf Mahé begann ich an der Anse Intendance, einer der eindrucksvollsten Buchten der Insel. Breit, wild und von mächtigen Wellen geformt, zeigt sie die Seychellen von ihrer kraftvollen Seite. Das Meer ist hier oft zu unruhig zum Baden, doch genau diese Energie macht den Strand so faszinierend. Man steht da, schaut hinaus, hört das Donnern der Brandung – und spürt, wie klein man eigentlich ist. Ein Ort zum Staunen, weniger zum Schwimmen.
Danach führte mich der Weg weiter zur Anse Takamaka, die für mich zu einem der schönsten Strände der ganzen Reise wurde. Das Wasser ist hier meist ruhig genug, um entspannt zu baden oder sogar ein wenig zu schnorcheln. Die Bucht wirkt warm, einladend und gleichzeitig weit genug, um sich treiben zu lassen. Und als wäre das nicht schon perfekt, liegt direkt am Strand das Chez Batista – ein Restaurant, das mit seiner entspannten Atmosphäre und dem Blick aufs Meer den Tag wunderbar abrundet.
Es war ein Abschlusstag, der sich wie ein kleines Geschenk anfühlte: erst die wilde Schönheit der Intendance, dann die sanfte, badetaugliche Takamaka. Ein letzter Hauch von Inselglück, bevor ich am nächsten Morgen mit einem leisen Seufzen abreisen musste.
Extra-Tipp: Wenn du Zeit hast und die beiden letztgenannten Stränden anschaust, mach noch einen Abstecher zur Police Bay. Wenn du Glück hast, kannst du hier Schildkröten bei der Ei-Ablage beobachten.
Fazit Mahé: Mahé ist für mich eine Insel voller Kontraste - wild, ruhig, lebendig und berührend zugleich, ein Ort, der sich nicht festhalten lässt, sondern in vielen kleinen Momenten weiterlebt.
Meine besonderen Momente & persönliche Highlights:
Die Begegnungen mit unseren Tourguides, Carlos auf Curieuse Island und St. Pierre (Praslin) und Tara von den Crystal Water Kajaks auf La Digue, gehören für mich zu den besonderen Momenten dieser Reise. Ihre Freude, ihr Humor und ihre spürbare Energie haben mich von Anfang an mitgerissen und jeden Ausflug zu einem Erlebnis gemacht, das weit über die reine Naturerfahrung hinausging.
Ein Gefühl der inneren Ruhe überkam mich, als ich den Landschildkröten begegnete. Ihre langsame, bedächtige Art schien die Zeit stillstehen zu lassen – ein Moment, der mich tief berührt hat.
Zu meinen schönsten Momenten zählten auch die vielen Sonnenuntergänge, wenn der Himmel in warmen Farben erstrahlte und die Inseln in ein stilles, magisches Licht getaucht wurden.
Allgemeine Informationen zu deiner Seychellen-Planung:
Klima & Jahreszeiten auf den Seychellen: Die Seychellen liegen nahe am Äquator und haben keine klassischen Jahreszeiten, sondern zwei Monsunphasen, die das Wetter prägen.
Da wäre einmal die trockenere, angenehmere Zeit (Mai – Oktober) mit den Merkmalen -> weniger Regen -> angenehmere Temperaturen -> weniger Luftfeuchtigkeit -> ruhigere, klarere Luft -> teilweise kräftigere Winde (Südost-Passat). Die Vorteile liegen auf der Hand: beste Bedingungen zum Wandern, sehr gute Sicht unter Wasser, angenehmes, frisches Klima und weniger Mücken. Die Nachteile: das Meer kann an manchen Stränden rauer sein, Seegras kann je nach Insel/Strand auftreten, beliebte Reisezeit bedeutet auch höhere Preise.
Und dann gibt es noch die Regenzeit = feuchtere Zeit (November – April) mit den Merkmalen -> wärmer und feuchter -> kurze, kräftige Schauer, oft nachts -> längere und ruhigere Meerphasen -> der Nordwest-Passat bringt mehr Feuchtigkeit. Die Vorteile liegen auch hier auf der Hand: ruhiges Meer = perfekt zum Schwimmen & Schnorcheln, üppige, tropische Vegetation, weniger Wind und günstigere Preise. Die Nachteile: höhere Luftfeuchtigkeit, mehr Mücken und gelegentlich längere Regenphasen.
Grundsätzlich sind die Seychellen ganzjährig gut bereisbar. Die optimalen Monate sind April bis Juni und September bis November. Diese Übergangsmonate bieten die beste Mischung aus ruhigem Meer, gutem Wetter, angenehmen Temperaturen und klarer Sicht.
Transport zwischen den Inseln:
Der Transfer zwischen Mahé, Praslin und La Digue funktioniert unkompliziert und zuverlässig über die CatCocos ‑ Fähren. Die Überfahrt ist gut organisiert und die Boote fahren in der Regel sehr pünktlich.
Ein paar wichtige Punkte für den Ablauf mit Tipps:
Tickets vorab mit CatCocos buchen (siehe Verlinkung unter Transport zwischen den Inseln); besonders in der Hauptsaison sinnvoll
Die Fähren sind modern, klimatisiert und verkehren mehrmals täglich zwischen den Hauptinseln.
Bei Reiseübelkeit empfiehlt es sich, oben an Deck oder zumindest in einem Bereich mit frischer Luft zu sitzen. Unten im geschlossenen Innenraum kann die Bewegung des Bootes stärker spürbar sein.
Die See kann je nach Saison etwas rauer sein, vor allem zwischen Mahé und Praslin -> Akupressur‑Seabands -> Reisekaugummis oder
-> Ingwer‑Lutschbonbons (z. B. von Seaband) helfen und wirken oft erstaunlich gut und machen die Überfahrt deutlich angenehmer.
Unterkünfte:
Auf allen drei Inseln habe ich mich bewusst für Guesthouses mit Frühstück entschieden. Für mich war das die ideale Wahl: authentisch, herzlich und zugleich budgetschonend. Die Nähe zu den Gastgebern und der Einblick in den Alltag vor Ort haben die Reise besonders gemacht, und ich würde es jederzeit wieder so machen. Meine Unterkünfte waren das Chez Bea Luxury Villas auf Praslin, die Villas Source d´Argent auf La Digue und das Ocean Terrace auf Mahe direkt an der Anse Royale, der im Übrigen ein richtig toller Strand ist zum Baden.
Natürlich gibt es auf den Seychellen auch Hotels, von einfachen Häusern bis hin zu luxuriösen Resorts. Wer Wert auf Komfort, Service und umfangreiche Ausstattung legt, findet hier eine große Auswahl. Klassische All‑Inclusive‑Angebote existieren zwar, sind jedoch selten und meist sehr kostenintensiv.
Für mich persönlich war die Entscheidung klar: Das Guesthouse‑Erlebnis passte besser zu meiner Art zu reisen und ließ mich die Inseln unmittelbarer erleben. Hier findest du meine Unterkünfte direkt per Klick: Chez Bea Luxury Villas, Villa Source d’Argent und Ocean Terrace.
Und so wurde jedes Frühstück im kleinen Garten, jeder kurze Plausch mit den Gastgebern und jede einfache, warme Geste zu einem Teil meiner Erinnerung – so echt wie die Inseln selbst.
Kulinarische Empfehlungen:
Probiere unbedingt den fangfrischen Fisch (vom Meer direkt auf deinen Teller begleitet von tropischen Chutneys) und die bunten, würzigen Currys (vegetarisch, Huhn, Fisch, Rind und verfeinert mit Kokosmilch und kreolischen Gewürzen). Sie schmecken nach Seychellen pur. Exotische Früchte wie Mango, Papaya und Ananas runden das Geschmackserlebnis ab und machen jede Mahlzeit zu einem Stück Inselkultur.
Ganz besonders empfehlen, möchte ich das Kafe Kreol und das Laila Delicatessen an der Anse Royale. Im Laila bekommst du das beste lokale Kokoseis, das man sich vorstellen kann.
Insekten auf den Seychellen:
Mücken gehören auf den Seychellen einfach zum tropischen Alltag dazu. Mal sind sie kaum zu sehen, mal tauchen sie nach einem Regenschauer oder in der Dämmerung etwas häufiger auf. Gefährlich sind sie in der Regel nicht, aber ein paar Stiche können lästig sein. Mit ein wenig Vorbereitung bleibt alles entspannt.
Am angenehmsten ist es, am Abend leichte, lange helle Kleidung zu tragen und ein Mückenspray mit DEET oder Icaridin zu nutzen. Viele Unterkünfte haben Ventilatoren oder Klimaanlagen, die zusätzlich helfen, da Mücken Zugluft nicht mögen. Moskitonetze sind ebenfalls oft vorhanden oder können bei Bedarf genutzt werden.
Wer lieber sanfte Alternativen mag, kann zu Ingwer, Zitronengras oder Kokosöl greifen. Sie duften gut und fühlen sich angenehm auf der Haut an, ersetzen aber keinen echten Schutz.
Unterm Strich gilt: Mit ein paar einfachen Maßnahmen bleibt man auf den Seychellen wunderbar ungestört und kann die Abende genauso genießen wie die Tage.
Wenn du dich für deine Reise vorbereiten möchtest: Meine liebsten, gut wirksamen Mückenschutz‑Produkte habe ich HIER zusammengestellt (Amazon‑Affiliate). Es sind genau die kleinen Helfer, die ich selbst unterwegs dabeihabe und die mir auf den Seychellen wirklich gute Dienste geleistet haben.
Gefährlichere Tiere auf den Seychellen:
Grundsätzlich sind die Seychellen sicher und es gibt keine giftigen Schlangen, keine gefährlichen Spinnen und keine Skorpione. Die Tierwelt ist insgesamt sehr friedlich. Diese Tiere könnten dir begegnen:
Tausendfüßer: gelegentlich trifft man auf größere Exemplare. Sie wirken beeindruckend, sind aber scheu. Ein Biss kann wehtun, ist jedoch gut behandelbar.
Palmen- & Seidenspinnen: Ihre großen Netze hängen oft zwischen Bäumen. Die Spinnen sehen imposant aus, sind aber harmlos, solange du nicht direkt ins Netz läufst.
Haie: Angriffe sind selten. An einigen Stränden gab es in der Vergangenheit Vorfälle; lokale Hinweise und Schilder solltest du beachten.
Stachelrochen: in flachen Lagunen können Rochen ruhen. Sie sind nicht aggressiv, aber du solltest nicht auf sie treten, da ihr Stachel Verletzungen verursachen kann.
Fazit:
Die Seychellen haben sich mir als eine Welt voller Kontraste gezeigt. Jede Insel beeindruckend und unverwechselbar auf ihre eigene Weise. Praslin mit seiner üppigen Natur, Mahé mit Vielfalt und Lebendigkeit, und La Digue mit ihrer fast märchenhaften Gelassenheit.

Doch so unterschiedlich die Eindrücke auch waren, nur La Digue hat es geschafft, mein Herz wirklich zu erobern. Die Mischung aus Ursprünglichkeit, Ruhe und dieser unvergleichlichen Postkartenidylle hat mich tief berührt. Es ist der Ort, an den ich mich zurückträume, wenn ich an die Seychellen denke, und der für mich zum Sinnbild dieses Inselhoppings geworden ist.
Dein Moment auf den Seychellen?
Die Seychellen haben mich tief beeindruckt und La Digue hat mein Herz erobert. Doch jede Reise ist einzigartig. 👉 Hast du selbst schon Inselhopping auf den Seychellen erlebt oder träumst du davon? Teile deine Gedanken, Fragen oder Tipps gern in den Kommentaren. Ich freue mich auf den Austausch!




















































































































































































































































































































































































































































































Kommentare