New York im Winter – Die Magie der Vorweihnachtszeit

Aktualisiert: vor 3 Stunden
Wer hätte gedacht, dass mich New York so sehr in seinen Bann zieht, dass ich nun schon zum dritten Mal in diese faszinierende Metropole zurückkehre. In diesem Reisebericht nehme ich dich mit in die Vorweihnachtszeit - eine Zeit, in der die Stadt noch magischer wirkt als sonst. Wenn du lieber einen Bericht ohne weihnachtlichen Bezug lesen möchtest, findest du meinen Beitrag "Sommer in New York" auf in diesem Blog.
Warum New York im Winter so besonders ist
Die ohnehin schon schillernde Metropole an der Ostküste verwandelt sich im Winter in ein Meer aus Lichtern. Überall funkelt und glitzert es: auf der Fifth Avenue, in den Hudson Yards, an der Wall Street und natürlich am Rockefeller Center. Dort steht der weltberühmte Weihnachtsbaum, der traditionell am Mittwoch nach Thanksgiving feierlich zum Leuchten gebracht wird. Ein Moment, der jedes Jahr Millionen begeistert. Der Baum bleibt meist bis weit in den Januar stehen.
Nicht weniger beeindruckend ist der Weihnachtsbaum an der Wall Street, den wir im vergangenen Jahr zufällig entdeckt haben, als wir auf dem Weg zur Staten Island Ferry waren. Auch die Schaufenster von Macy’s sind ein Highlight: festlich dekoriert, detailverliebt und für Kinder ein echtes Erlebnis. Wer den Weihnachtsmann im Santaland treffen möchte, sollte unbedingt ein kostenloses Zeitfenster reservieren. Zum kostenlosen Ticket für Santaland!

Wenn du wohlig erwärmt und bepackt mit Shoppingtüten aus dem Macy’s kommst, empfängt dich draußen eine Mischung aus typischen New‑York‑Straßengerüchen und dem Duft frisch gerösteter Kastanien. Dazu der süße Hauch heißer Schokolade - ein Duft, der nicht nur deine Wangen wärmt, sondern auch dein Herz. Perfekt, um einen der vielen zauberhaften Weihnachtsmärkte der Stadt zu erkunden.
Ein echtes Highlight ist das Bryant Park Winter Village. Mit über 180 Anbietern, einer Eislaufbahn, gemütlichen Iglus zum Anmieten und festlich geschmückten Hütten, zählt es für mich zu den schönsten Weihnachtsmärkten der Stadt. Im Vergleich zu Märkten wie dem Union Square Holiday Market, dem Columbus Circle Holiday Market oder dem Holiday Market in der Grand Central Station hat mir jedoch das heimelige Gefühl gefehlt, das ich von deutschen Weihnachtsmärkten kenne.
Meine Highlights
Dyker Heights – Brooklyn
Dyker Heights ist ein charmantes Viertel, das für seine spektakulären Weihnachtslichter bekannt ist. Jedes Jahr verwandeln die Anwohner ihre Häuser in kleine Winterwunderländer mit aufwendigen Lichtinstallationen. Tipp: Spart euch die Guided Tour und fahrt einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. D‑ oder R‑Linie bis 86th Street, danach sind es etwa 15 Minuten zu Fuß bis zu den ersten Häusern. Ab dann heißt es: treiben lassen und staunen. Falls ihr eine Guided-Tour möchtet, dann empfehle ich euch diese hier -> Tickets Guided Tour.
Christmas Spectacular – The Rockettes
Als begeisterte Hobby-Tänzerin liebe ich Shows und Performances und diese Show ist ein Klassiker. Die Rockettes begeistern seit 1925 mit präzisen, synchronen Bewegungen und ihren ikonischen Kicklines. Die Show kombiniert klassische Weihnachtslieder, aufwendige Kostüme und beeindruckende Choreografien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tickets gibt es meist ab Juli auf amerikanischen Seiten oder direkt auf der Website der Radio Music City Hall (Rockettes Tickets), deutsche Anbieter ziehen etwas später nach.
Eislaufen im Central Park (Wollman Rink)
Ein absolutes Muss! Kauft eure Tickets unbedingt online vorab, um Wartezeiten zu vermeiden. Schlittschuhe könnt ihr vor Ort ausleihen und so lange fahren, wie ihr möchtet, anders als am Rockefeller Center gibt es hier keine Zeitbegrenzung. Die winterliche Atmosphäre des Parks, kombiniert mit der Skyline der „Billionaires’ Row“, macht dieses Erlebnis besonders magisch. Zur Website Wollman Rink
Shopping Malls
Besonders schön im Winter:
Deutsche Bank Center am Columbus Circle
Hudson Yards Mall mit der gemütlichen Bar Queensyard
Dyker Heights, Brooklyn Eislaufen im Central Park, Wollman Rink Hudson Yards Dekorationen, im Hintergrund The Vessel Rockefeller Baum
Hotel‑Tipp
Für Reisende mit kleinerem Budget empfehle ich das Hotel Five44 in Hell’s Kitchen. Auch wenn wir dort wahrscheinlich nicht erneut übernachten würden, hat uns die Gegend überzeugt: lebendig, zentral und perfekt, um New York zu erkunden.
Restaurant‑Tipps
Queensyard (Hudson Yards Mall)
Pera Mediterranean Brasserie (303 Madison Ave)
Granny Annie’s Bar & Kitchen (Roosevelt Island, 425 Main St.) - für uns der beste New‑York‑Cheesecake weit und breit, auch wenn viele Junior’s als Nummer eins sehen.
Fazit: Wer New York im Winter besucht, erlebt die Stadt von ihrer besonders magischen Seite. New York mag überfüllt und hektisch sein, doch die Erinnerungen, die man dort sammelt, sind jede Mühe wert. Die Energie der Stadt, die Sehenswürdigkeiten und die Vielfalt der Kulturen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Wenn ihr den Trubel ertragen könnt, werdet ihr mit Erlebnissen überhäuft zurückkehren.
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