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Ecuador: Galápagos – Straße der Vulkane - Amazonas

  • Autorenbild: Michaela
    Michaela
  • vor 5 Stunden
  • 9 Min. Lesezeit

Von Gastautorin Ingrid Mattern, veröffentlicht auf Sehnsuchtferne

Die Inhalte spiegeln die persönliche Erfahrung der Autorin wider.


"Manche Länder besucht man. Ecuador erlebt man."


Ich bin mit einer kleinen Notizsammlung losgeflogen – es folgten Facebook-Einträge, Stichworte, 2500 Fotos – und ich bin mit drei Geschichten im Gepäck zurückgekommen: von Inseln, auf denen die Evolution noch sichtbar atmet, von Vulkanen, die den Himmel berühren, und von einem Regenwald, der Tag und Nacht singt.


Dies ist kein Reiseführer mit Tipps und Öffnungszeiten. Es ist mein Tagebuch einer Reise vom 17. Februar bis 8. März 2026, geschrieben für meine Freundin Michaela und ihren Reiseblog – und für alle, die sich noch trauen, zu staunen.

Wer die Momente in voller Länge sehen möchte, das Brüllen der Riesenschildkröte, die goldenen Rochen unter Wasser, den Revierkampf der Landechsen, findet alle Videos in Langfassung auf meiner Facebook-Seite.


Für den Blog haben wir eine kleine Auswahl von Bildern zusammengestellt, einen Bruchteil nur.


Aber nun: Komm mit. Wir beginnen in Otavalo, mit Musik unter Andenhimmel.



Ecuador: Drei Reisen in einer – Galápagos, Vulkane und Amazonas


Vom 17. Februar bis 8. März 2026 war ich in Ecuador. Und das war nicht eine Reise. Es waren drei. Drei Welten, drei Klimazonen, drei Arten von Staunen – und doch ein einziges Land, das mir das Herz weit gemacht hat.


Geflogen bin ich mit Iberia: Berlin – Madrid – Quito. 14 Stunden, alles pünktlich (nachdem das Flugzeug in Berlin enteist war!), das Essen hervorragend, die Sitze relativ bequem. Ein guter Auftakt. Und dann begann das Abenteuer: erst die Galápagos-Inseln, dann die Straße der Vulkane mit Quito, Otavalo, Cuenca und Chimborazo, schließlich der Amazonas im Yasuní-Nationalpark. Zurück war ich am 9. März, unvorstellbar reicher als vorher.


Organisiert hat die Reise Thorsten Hansen von Hurtigruten, und überall hatten wir liebenswerte lokale Reiseführer, die hervorragend Deutsch sprachen. Geschlafen haben wir in Hotels, mal mit dem Charme des spanischen Kolonialismus, mal sehr modern, acht Nächte auf der wunderbaren Katamaran-Yacht Tiptop II auf Galápagos und dann in der wunderschönen, energieautarken Sani Lodge mitten im Amazonasgebiet. Gegessen haben wir überall vorzüglich: Die Küche Ecuadors ist neben der „Bananen“-Küche der indigenen Bevölkerung stark spanisch inspiriert – und einfach köstlich.


Um nach Galápagos und in den Amazonas zu kommen, brauchte es zwei Inlandsflüge mit LATAM, die völlig problemlos klappten. Ansonsten waren wir viel mit dem Kleinbus unterwegs. Im Amazonas dann nur noch auf Booten – vom Speedboot bis zum Paddelboot, denn das streng geschützte Naturreservat lässt nichts anderes zu. Durch den Regenwald ging es mit Gummistiefeln zu Fuß. Genau so muss es sein.


KAPITEL 1: GALÁPAGOS – WO DIE EVOLUTION ATMET


Der 1959 gegründete Nationalpark Galápagos ist ein hochgeschütztes Naturreservat, Nummer eins auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO, Ort der Evolutionsforschung von Charles Darwin. Man darf diese Region nur in Begleitung von zugelassenen Guardaparques (Rangern) betreten, nie mehr als 16 Personen auf einmal. Und das ist gut so. Man spürt die Regeln – und man spürt, warum es sie gibt.


Otavalo: Ankunft im Herzen der Kichwa-Kultur

Noch bevor es auf die Inseln ging, landete ich in Otavalo. Magisch ist das richtige Wort. Am ersten Abend hatte ich das unglaubliche Glück, eine Liveband der indigenen Gemeinschaft zu erleben – Gänsehaut pur. Die Klänge der Panflöten, die Atmosphäre auf diesem alten kolonialen Gut, die Energie… ein perfekter Empfang. Otavalo ist das lebendige Herz der Kichwa-Kultur in Ecuador.



Am nächsten Morgen: der weltberühmte Markt von Otavalo. Es ist der größte indigene Markt Südamerikas, ein Schaufenster des Talents der Otavaleños. Feinste Ponchos und Decken aus Alpaka, detailreicher Silberschmuck, traditionelle Musikinstrumente – jedes Stück erzählt eine Geschichte. Viele Familien betreiben dieses Handwerk seit Generationen und exportieren inzwischen weltweit. Ich liebte es, durch die Gänge zu schlendern, mit den Menschen zu sprechen, die Farben und Gerüche aufzusaugen. Unvergesslich.


Mosquera: Seelöwen, Leguane und weißer Sand




Dann: Galápagos. Unser erster Halt, nachdem wir unsere Kajüten auf der Katamaran-Yacht Tip Top II bezogen hatten, war die Islote Mosquera – und ich war sofort geflasht. Eine winzige Insel mit blendend weißem Sand, schwarzen Lavasteinen und… überall Seelöwen! Sie faulenzten direkt neben uns am Strand, und beim Schnorcheln schwammen die Jungen verspielt um uns herum. Auf den Felsen sonnten sich die urzeitlichen Meerechsen (Meeresleguane), Sally-Lightfoot-Krabben huschten in leuchtendem Rot über das Lavagestein. Ein Stück Paradies.



Fernandina: Meeresdrachen und Pinguine am Äquator

Fernandina Island war ein Abenteuer. Hier leben die „Meeresdrachen“ – die Galápagos-Meerechsen, die einzigen Echsen der Welt, die im Meer jagen. Zu sehen, wie sie elegant ins recht kalte Wasser tauchen, um Algen zu fressen, und sich danach auf den Lavasteinen sonnen, ist atemberaubend.


Und dann: ein Galápagos-Pinguin. Die einzigen Pinguine, die nördlich des Äquators leben! Die zweitkleinste und seltenste Art der Welt, perfekte Überlebenskünstler, die Schatten suchen und spezielle Tricks nutzen, um cool zu bleiben. Sie ernähren sich von Fischen, die die kalten Humboldt- und Cromwell-Strömungen mitbringen. So ein Moment demütigt – und verpflichtet.



Unter Wasser wurde es noch magischer: Meeresschildkröten glitten vorbei, schwimmende Meerechsen erkundeten ihre Welt, Haie und Kugelfische tauchten auf, ein Seestern lag am Grund – und in den Mangroven schwamm eine Schule goldener Rochen an uns vorbei. Fregattvögel, Pelikane und der Star von Galápagos: der Blaufußtölpel. Ich bin immer noch fasziniert.


Santiago, Isabela & Santa Cruz: Pelzrobben, Schildkröten, Landechsen – und das Leben in Rohform


Auf Santiago bewunderte ich wieder die Sally Lightfoot Krabben. Ihre Farben sind nicht nur schön, sie dienen auch der Tarnung und Kommunikation. Genial, wie die Natur das löst.

Außerdem begegneten wir den Galápagos-Pelzrobben – der einzigen Robbenart der Welt, die dauerhaft in den Tropen lebt! Sie sind die kleinsten Pelzrobben, nachtaktive Jäger und leider gefährdet. Jede einzelne ist ein Wunder.



In der Urbina Bay auf Isabela traf ich endlich die Galápagos-Riesenschildkröten, die „Omas“ der Inseln. Majestätisch, sanft, uralt. Ich war verliebt.


Im Hochland von Santa Cruz wurden wir Zeugen eines seltenen Schauspiels: einer Schildkröten-Romanze. Ein deutlich größeres Männchen und seine kleinere Dame näherten sich zärtlich, beschnüffelten sich – und dann vereinigten sie sich, begleitet vom ohrenbetäubenden Brüllen des Männchens. Wir haben es auf Video. Ein Privileg, lebende Fossilien so intim zu erleben.




Ebenfalls auf Santa Cruz sah ich einen heftigen Revierkampf zwischen zwei Galápagos-Landechsen. Drohgebärden, Aufblähen, dann Schläge mit Köpfen und Schwänzen – es floss Blut. Gnadenlos und wunderschön zugleich. Diese Echsen werden über einen Meter lang, fressen Kakteen und sind wichtige Ökosystem-Ingenieure.


Auf Isabela leben übrigens auch die extrem seltenen rosafarbenen Landechsen. Leider sind sie durch invasive Arten bedroht – Schutzprojekte laufen.


Im Charles-Darwin-Center auf Santa Cruz vertieften wir unser Wissen. Galápagos ist nicht nur schön, es ist ein Klassenzimmer der Evolution.


KAPITEL 2: STRASSE DER VULKANE – ANDEN, KOLONIALSTÄDTE UND INKA-ERBE


Zurück auf dem Festland führte uns die Reise auf die legendäre Straße der Vulkane, die sich durch das Andenhochland schlängelt. Ein Spektakel.


Chimborazo & Cotopaxi: Giganten zum Anfassen

Zwei Berge mit über 5000 Metern Höhe stechen hervor: Der Chimborazo – der höchste Berg Ecuadors, schneebedeckt, und der Punkt der Erde, der der Sonne am nächsten ist (gemessen vom Erdmittelpunkt). Und der Cotopaxi, einer der aktivsten Vulkane der Welt, mit nahezu perfekter Kegelform, Schnee und Eis gekrönt – einer der meistfotografierten Vulkane Südamerikas. Ob Trekking oder nur Schauen: Man muss es gesehen haben. Nicht übersehen sollte man hier auch nicht die liebenswerten Alpakas, die frei in den Bergen leben, und die einfach zum Leben der Kichwa dazugehören.


Auf dem Weg machten wir Halt an der Iglesia de Balbanera bei Colta – der ältesten Kirche Ecuadors, eingeweiht am 15. August 1534, erbaut von den Konquistadoren aus Kalkstein und Lehm. Ein einfacher Kolonialbau, aber voller Geschichte. Direkt davor ein kleiner Markt – und dort sah ich zum ersten Mal gegrillte Meerschweinchen. Eine lokale Spezialität. Nun ja… wem es zusagt.



Cuenca: Kolonialer Edelstein

Cuenca ist ein architektonischer Edelstein, eine Kolonialstadt im spanischen Stil, traumhaft schön. Nahezu jedes Gebäude ist neu restauriert, man fühlt sich um Jahrhunderte zurückversetzt und kann sich kaum sattsehen. Cuenca war dann auch der Ort, wo ich mein Taschengeld so richtig zum Einsatz bringen konnte, denn die Stadt verfügt über sensationelle Einkaufsmöglichkeiten, Kaufhäuser, kleine Läden, wirklich beeindruckend. Der Blumenmarkt, ein absoluter Augenschmaus, weist darüber hinaus auf ein weltberühmtes Exportgut Ecuadors hin: Die wunderschönen, langstieligen Rosen. Ihnen begegneten wir auf der langen Straße der Vulkane häufig: es gibt unvorstellbar große Rosen-Plantagen, alle in Gewächshäusern und alles darauf vorbereitet, damit wir diese grandiosen Blüten zu Hause im Blumenladen um die Ecke kaufen können. In der Markthalle Cuencas explodierten die Farben: frisches Obst, Gemüse, und als Highlight köstliches Spanferkel. Ein Muss.


Und fehlen darf genau dies nicht: der Panamahut! Im Homero Ortega Museum in Cuenca, der ersten Adresse für dieses weltberühmte Accessoire, probierte ich nicht nur ein paar dieser stilvollen Kopfbedeckungen an, sondern sah auch, wie diese Hüte hergestellt werden. Tja, der Panamahut kommt aus Ecuador, genauer gesagt aus der Gegend von Cuenca und Montecristi. Er heißt so, weil ihn die Arbeiter beim Bau des Panamakanals trugen und von dort aus wurde er weltberühmt und später sogar von Roosevelt, Hemingway und Audrey Hepburn, ja sogar von Sean Connery als James Bond in Goldfinger, getragen. Heute gibt es Hüte, die absolut jedem Modetrend entsprechen.  



Ein Tipp noch zu Cuenca: Am Abend trifft man sich in den vielzähligen und tatsächlich erstklassigen Restaurants über den Dächern der Stadt. Mit Blick auf die beleuchteten Kuppeln, gutem Essen und einem Glas Wein in der Hand fühlt man sich wie „Gott in Frankreich.. oh, nein: in Ecuador“.


Ingapirca: Wo Cañari auf Inka trifft

Und weiter gings: Ein magischer Tag war Ingapirca. Nicht nur Inka – hier verschmelzen zwei Hochkulturen. Lange vor den Inka war dies ein zentraler Ort der Cañari, deren tiefe Naturverbundenheit und architektonisches Können überall spürbar sind. Die Inka zerstörten die Stätte nicht, sie erweiterten sie. Das Ergebnis ist eine wunderbare Symbiose.


Herzstück ist der ovale Sonnentempel (Castillo), präzise gebaut, Kultstätte für Inti, den Sonnengott, und astronomisches Observatorium zugleich. Hier wurden Sonnenwenden beobachtet, landwirtschaftliche Zyklen geplant. Ingapirca gehört zum Qhapaq Ñan, dem Anden-Straßensystem der Inka, das 2014 UNESCO-Weltkulturerbe wurde. Geschichte wird hier lebendig.



KAPITEL 3: AMAZONAS – DAS GRÜNE HERZ DER WELT


Dann der Yasuní-Nationalpark. Laut Wissenschaft das artenreichste Gebiet der Welt. Und man glaubt es sofort. Schon bei der Anreise: Zunächst landet man in Coca, dem zentralen Inlandsflughafen der Region, dann geht es drei Stunden per Speedboot tief in das Amazonasgebiet hinein. Und dann steigt man noch einmal um, in ein Paddelboot, denn ab dann endet scheinbar die Zivilisation. Man fährt hinein in den nahezu unberührten Regenwald, in das Grün der Welt. Die Geräuschkulisse ändert sich – in die Geräusche des Urwalds, die uns während der ganzen Zeit dort in ihren Bann gezogen haben.  


Yasuní & Sani Lodge: Aras, Kichwa und Larven

An der Sani Lodge mitten im Yasuní-Nationalpark angekommen, einem herrlichen kleinen Hüttendorf der indigenen Kichwa, begrüßte uns „Mama Lucy“, das Hauskrokodil, das natürlich kein Krokodil ist, sondern einer der einheimischen Kaimane, denen wir noch häufiger begegnen würden. Wir bezogen unsere sehr komfortablen, aufgestelzten Häuschen, nahmen eine erfrischende Dusche und schnupperten begierig die sirrende Luft des Amazonas-Regenwaldes.  



Am nächsten Morgen beobachteten wir zunächst majestätische Rote Riesenaras in freier Wildbahn – atemberaubend. Am Mittag trafen wir die Kichwa. Unsere Reiseführerin ließ uns in ihre Kultur eintauchen und zeigte uns, wie man dort traditionell Proteine zu sich nimmt: Sie aß eine dicke, lebendige Larve. Eine Erfahrung, die man nicht alle Tage macht. Die Kichwa-Frauen machten uns auch vertraut mit dem zweiten großartigen Exportgut Ecuadors – neben den Rosen – dem Kakao und gemeinsam stellten wir köstliche Schokolade her. Eine kleine Anekdote, die mich schmunzeln ließ: kurz vor unserer Abfahrt mit dem Boot merkte ich, dass ich meine Tasche in der großen Halle der Kichwa vergessen hatte und flitzte zurück. Und siehe da: nichts mehr mit traditionellem Backen und Kochen für unsere kleine Gruppe. Die Mütter saßen inzwischen mit ihren Kindern vor aufgeklappten Laptops und machten mit ihnen Hausaufgaben.


Am Abend genossen wir in der Sani Lodge ein erstklassiges Dinner – ein Traum mitten im Regenwald. Später lag ich in der Hängematte, hörte den Geräuschen des Waldes zu und war einfach nur überwältigt und verzaubert.


Regenwald pur: Affen, Kaimane, Tukane; Flamingos, Blaufußtölpel, Hoatzins

In diesen Amazonastagen sahen wir Süßwasserschildkröten, Totenkopfäffchen, den bezaubernden Tukan (fotografiert von unserem Reiseleiter Thorsten Hansen, meine Kamera schaffte es leider nicht bis in die Ferne), unfassbar schöne Vögel, Kaimane, Aras, leider keine Faultiere, dafür traumhafte schöne Goldrochen, Pinguine, farbenfrohe Fische, weiße Reiher – und „lauter andere Viecher“, wie ich in meinen Notizen schrieb. Hunderte Fotos, die ich noch sichten muss. Ich bin so reich beschenkt, ich weiß gar nicht, wann ich das alles aufbereiten soll.



Wir bewegten uns nur noch mit den Booten, denn das Reservat lässt nichts anderes zu. Zu Fuß ging es mit Gummistiefeln durch den Regenwald. Nicht nur wegen des Schlamms, sondern auch als Schutz vor vielfältigsten Insekten und kleinen Reptilien. Übrigens: keiner von uns war „zerstochen“ von Mücken und Moskitos, es hielt sich in überschaubaren Grenzen.


Abschied von Ecuador in Papallacta

Meinen Abschied von Ecuador nahm ich in Papallacta. In den warmen, sogar heißen Thermen liegend, bei Sonnenaufgang, mitten im Andenhochland, ließ ich meine großartige Reise noch einmal an mir vorbeiziehen. Voller Ehrfurcht dachte ich an das letzte Bild am letzten Abend am Rio Napo im Amazonasgebiet Ecuadors:


Ein spiegelglatter Fluss, ein Sonnenuntergang zum Träumen – und doch lebt dieses Wasser. Die Luft sirrt, die Geräusche Tausender Vögel, Frösche, Insekten sind hörbar. All derer, die dieses Naturparadies bewohnen und denen es für ewig erhalten bleiben möge.



Wahrscheinlich werde ich nie wieder hierher zurückkehren können. Aber ich werde die unfassbare Schönheit einer noch unberührten Natur, die keinen Massentourismus kennt, und in der Menschen eines indigenen Volkes leben, die bis heute zutiefst mit ihrer Mutter Erde verbunden sind, für immer im Herzen behalten.


Was für ein wunderbares Land: Ecuador. Ein Land am Mittelpunkt unserer Erde. Ich wünsche diesem Edelstein Lateinamerikas alles erdenklich Gute und eine blühende Zukunft. Gracias, Ecuador!


Danke, dass ich das alles sehen durfte: die Galápagosinseln, die Anden und den Amazonas-Regenwald. Und wie wunderbar, dass ich diese herzlichen Momente mit großartigen Menschen teilen konnte.



Praktische Hinweise (für Reisende):

  • Beste Reisezeit für diese Route: Februar/März (trockener auf Galapagos, grün im Amazonas)

  • Galapagos nur mit zertifiziertem Guide, Gruppen max. 16 Personen

  • Inlandsflüge: LATAM, problemlos

  • Landeswährung: US-Dollar

  • Unterkünfte: Tiptop II (Galápagos-Katamaran), Sani Lodge (Amazonas) – beide sehr empfehlenswert, ansonsten Hotels (die in Ecuador meistens nicht beheizt werden, warme Kleidung für Tag und Nacht sind also empfehlenswert)

  • Klima:

    • auf Galápagos und im Amazonasgebiet: subtropisch und tropisch 25 – 35 Grad,

    • in Quito tagsüber sehr warm und an den Tagesrandzeiten unter 10 Grad (man benötigt definitiv Wechselkleidung mit warmer Jacke und kurzärmligen Shirts),

    • Anden: sehr kalt und oft sonnig, auch bei Sonnenschein sollte man vor allem in den Hochanden sowohl Sonnencreme als auch sehr warme Jacken und Schuhe dabei haben

  • Sprache: Natürlich Spanisch. Aber unsere Guides sprachen hervorragend Deutsch






1 Kommentar


Ingrid Mattern
vor 2 Stunden

Danke, liebe Michaela, dass du mir diesen Platz in deinem Blog eingeräumt hast. Für mich war es die Gelegenheit, diese traumhafte Reise nach Ecuador tatsächlich von vorn bis hinten zu erzählen. Und wenn ich es selbst lese, weiß ich auch, wie viele Begegnungen ich gar nicht erwähnt habe: mit den Eseln in den Anden, bei den Musikinstrumentenbauern in der Nähe von Quito, bei den Alpaka-Wolle-Weberinnen in Otavalo… und, und und. Mein Film ist nach wie vor voll. Und es war ein Highlight meines Lebens, das für immer bleibt. 🫶

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